Ein Berufskollege – Heilpraktiker der klassischen Form – suchte mich gemeinsam mit seiner Frau in meiner Praxis auf. Grund des Besuches waren nicht zu diagnostizierende Unterleibsschmerzen seiner Frau.
Die Schmerzbetroffende eröffnete das Gespräch mit den Worten „Mein Mann wollte, dass wir gemeinsam zu ihnen gehen, ich halte überhaupt nichts von der von ihnen praktizierten Form der Behandlung.“ Sie meinte damit das Besprechen von Erkrankungen.
Als sie einvernehmlich selbstverständlich ohne Behandlung meine Praxis verlassen wollte und sich beim verabschieden nochmals umdrehte fragte ich sie, ob sie wissen wolle woran sie erkrankt sei. Sie bejahte dies. Tat die Diagnose aber mit einem lächeln als sicherlich falsch ab.
Der Schwiegervater der Befragten, der ebenfalls bei mir Patient ist, teilte mir mit, seine Tochter habe seit verlassen der Praxis keine Schmerzen mehr. Sie lehnte jede Erklärung von ihm ab, dass dieser Wandel mit dem Besuch in meiner Praxis zutun hätte.
Ich bat ihn, seiner Schwiegertochter mitzuteilen, dass ich mich unter diesen Umständen mit meinen heilenden Kräften zurückziehen würde. Die Schmerzen kehrten zurück. Ebenfalls nach ca. 2 Wochen nachdem er mir dies telefonisch kundtat, bat ich ihn seiner Schwiegertochter mitzuteilen, dass ich ihr nun wieder heilend beistehen werde.
Die Betroffende, die mich kurze Zeit danach in meiner Praxis allein aufsuchte, bestätigte diese Vorgänge und war froh ohne Schmerzen zu sein. Ich war froh, einen zutiefst zweifelnden Menschen die Möglichkeit eröffnet zu haben, sich mit dieser Art des Heilens zu befassen oder daran glauben zu können, dass es zwischen Himmel und Erde etwas Wunderbares gibt, das ich aus meiner Religion heraus, Gotteskraft nenne. Ich leiste in meiner Praxis täglich Überzeugungsarbeit durch die für mich möglich gemachten Erfolge meiner Behandlungen. Hierin sehe ich auch einen Teil meiner Lebensaufgabe.